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Anfang Mai 2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Eltern,

vielleicht ist die neue Corona Regelung für Schulen schon bis zu Ihnen durchgedrungen. Jetzt geht es also ans Eingemacht: die Kinder.

Der Wunsch vieler Kinderpsychologen nach Verlängerung des Schuljahres (ein gutes Modell hat der Leiter eines Berliner Gymnasiums entworfen*) wird nicht einmal im Ansatz ernsthaft diskutiert, aber neben Wechsel- und Distanzunterricht sollen jetzt die Möglichkeiten, sein Können und Wollen unter Beweis stellen zu können weiter eingeschränkt werden: die Klassenarbeiten können reduziert werden.
Schulpolitisch finde ich das eine grandiose Idee, aber so unvorbereitet und unorganisiert ist es für alle SchülerInnen, die gerade eine schwache Arbeit hingelegt haben und erst einmal wieder aus dem Coronatrauma erwachen müssen eine Katastrophe.
Auch unsere pädagogische Arbeit, die über längere Zeit durch Distanz stark eingeschränkt war und gerade wieder Fahrt aufnimmt wird negiert. Aber wir verlieren gerade die Schwächeren! Jetzt können wir sie noch mal in Präsenz motivieren, anfeuern und unterstützen, damit sie zeigen können was in ihnen steckt. Da wird auch diese Möglichkeit genommen.
Natürlich gibt es SchülerInnen, für die es schwieriger ist, die länger nicht da waren oder nicht folgen konnten. Aber dafür sind wir doch Pädagogen, dass wir sie wertschätzen und achten können. Unser Augenmaß ist gerade gefragt, während das andere Auge auf die Kinder als Menschen blickt, die sich auch beweisen wollen. Wo können sie das sonst momentan?
Ich weiß auch, dass dies nicht alle schaffen, aber gerade deshalb sind wir so wichtig. Und jetzt dieser Eingriff in unser pädagogisches Handeln. Womit begründet? Es hat sich mir nicht erschlossen. Es nimmt uns evt. den Druck (bis zum Widerspruch), aber den Kindern wird das „wer sein“ genommen und lässt sie zurück sinken in ihr Bett und Netflix wieder anschalten.

Übrigens können Leistungsüberprüfungen auch in anderer Form als Klassenarbeiten geschehen. Wertschätzender, stärkenorientierter und achtsamer alle Male. Man muss es wollen und sich darauf einigen.
Unser Zukunftsprojekt?
Schönen pädagogischen Gruß

Michael Schwirn
Bei Diskussionen zu neuen „Stärkenachweisen“ und „Interessensbeweisen“ statt Klassenarbeiten im „normalen“ Schulalltag bin ich gerne dabei und hoffe, dass wir uns bei Veranstaltungen der Reihe „Eltern im Gespräch“ bald wiedersehen.

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